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Benedikt Saltzer: „Der DOSB beraubt sich einer Chance“

FIFA-Profi Benedikt „SaLz0r“ Saltzer ist verwundert über die DOSB Entscheidung im Bezug auf den eSport, glaubt aber noch an ein Umdenken.

Saltzer, der bereits vier Deutsche Meistertitel in seiner FIFA Laufbahn gewinnen konntne, kann die ablehnende Haltung des DOSB nicht nachvollziehen.

„Ich hätte nicht mit dieser Entscheidung gerechnet, sagte er dem hr-sport. „Der DOSB beraubt sich aus meiner Sicht einer Chance. Sie haben es verpasst, auf den Zug aufzuspringen. Die Szene wird auch so weiterwachsen.“

Dorothee Bär (CSU), die Digitalisierungsbeauftragte der Bundesregierung, nannte die Positionierung vor dem Hintergrund des digitalen Wandels „schwer nachvollziehbar“. Es sei ein Irrtum, dass es nur ein „entweder oder“ zwischen digitaler und analoger Welt geben könne.

Der eSport-Bund Deutschland bewertete die Mitteilung des DOSB als deutliche Absage für einen möglichen Aufnahmeantrag. Der Verband stelle sich gegen die junge Bewegung.

„Das zeigt, dass es weiterhin kaum Verständnis gibt“, sagte Präsident Hans Jagnow.

Saltzer glaubt und hofft, dass das DOSB-Nein zum eSport nicht endgültig ist: „Mir persönlich kommt es so vor, als wollen alle noch ein bisschen abwarten, wie sich das nächste Jahr entwickelt“, spekulierte er. „Ich denke, dass die Entwicklung zeigt, dass es irgendwann unumgänglich wird, den eSport als Sportart anzuerkennen.“

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