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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert äußert sich zum Thema „eSport“

Die Deutsche Fußball Liga wird sich der Entwicklung im eSport nicht verschließen, dies hat nun der DFL Geschäftsführer Christian Seifert wiederholt betont.

„Es ist müßig, darüber zu sprechen, ob das Sport ist“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Dienstag beim Fußballgipfel des Wochenmagazins Die Zeit in Frankfurt am Main, „Es ist eine neue Form des Wettbewerbs. Dann müsste man auch darüber sprechen, ob Darts oder Schach Sport sind. Die trainieren Stunden – und das machen eSportler auch.“

Es gehöre „zur unternehmerischen Verantwortung“, sich dem Thema eSport zu stellen. 

Alleine in der 1. Bundesliga waren/sind bisher 15 Vereine im eSport aktiv. Mit dem FC Schalke 04 stellt ein Verein sogar ein League of Legends-Team, ansonsten sind alle Vereine in FIFA 19 oder PES 2019 aktiv.

Darüber hinaus zählt für Seifert die Digitalisierung zu den größten Herausforderungen für die zukünftige Vermarktung des Fußballs.

„Das ist ein Schlagwort, dem sich alle gegenüber sehen. Die DFL müsse die Chancen der Digitalisierung umarmen. Selbstverständlich beschäftigen wir uns mit dem Einsatz neuer Technologien. Es wäre völlig blauäugig zu glauben, dass heute zehn- oder zwölfjährige Mädchen oder Jungen in zehn oder 15 Jahren 90 Minuten vor dem Bildschirm sitzen und sich ein nervenaufreibendes 0:0 anschauen. Das wird nicht so sein. Deshalb müssen wir uns damit befassen.“

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