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Erstligisten sind beim Thema eSport zum Teil noch zögerlich

Acht Vereine der 1. Bundesliga zögern mit einem Einstieg in den eSport-Markt. Das ergab eine Umfrage der „Rheinischen Post“ unter den zwölf bislang nicht in eSport aktiven Vereine.

Derzeit plant neben den bereits aktiven Klubs VfL Wolfsburg, Schalke 04, RB Leipzig, VfB Stuttgart, Hertha BSC und Bayer Leverkusen nur der 1. FSV Mainz 05 einen zeitnahen Einstieg in das virtuelle Sportgeschäft.

Die Mainzer planen derzeit einen Einstieg in der Virtuellen Bundesliga. „Die Überlegungen zu einem Engagement im eSport-Bereich seien noch in den Kinderschuhen“, heißt es von Vereinsseite.

Nachdem erst kürzlich Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln erste Gehversuche in eSport angekündigt hatten, sind damit nun neun der 18 Erstligisten in diesem Bereich aktiv.

„Wir haben uns bewusst dazu entschieden, beim Einstieg in den eSport unseren individuellen Weg zu gehen“, teilt Hertha-Geschäftsführer Paul Keuter mit.

Keine Ambitionen hegt man beim SC Freiburg: „Aktuell ist es nicht geplant, im eSports-Bereich aktiv zu werden“, sagt Pressesprecher Philipp Walter.

In Hoffenheim, Frankfurt, Hamburg, Augsburg, Hannover und Bremen will man zunächst den Markt sondieren.

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund wollten sich nicht dazu äußern, wie ihre eSport-Pläne aussehen. Die Dortmunder haben bereits auf der letzten gamescom bestätigt das sie keinen Einstieg in den eSport plane.

„Nur weil andere Kollegen auf eSport setzen und neue Zielgruppen erschließen, glauben wir nicht, dass wir das müssen. Die Größenordnung von eSport ist momentan noch zu vernachlässigen“, sagte Cramer, Direktor Vertrieb und Marketing von Borussia Dortmund. „Wir werden trotz vieler Überlegungen und ohne Ignoranz für das Thema nicht in eSport investieren. Wir sind ein Fußballverein“




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