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FIFAe ergreift Maßnahmen zur Verringerung der Klimaauswirkungen

Zum ersten Mal hat die FIFAe bei ihrer Endrunde 2022 die CO₂-Emissionen gemessen, reduziert und kompensiert, um die Klimaauswirkungen der Veranstaltungen zu verringern.

Wie bei früheren FIFA-Weltmeisterschaften werden die betrieblichen Emissionen auch bei der FIFAe Finals 2022 kompensiert. Dazu gehören alle Emissionen, die durch die Mobilität verursacht werden – wie die Flüge der Teilnehmer – sowie der Energieverbrauch, die Verpflegung und der Materialverbrauch der Zuschauer vor Ort. Darüber hinaus kompensiert die FIFAe auch alle Mobilitätsemissionen im Zusammenhang mit den Fans, die die Veranstaltung in Kopenhagen besuchen.

Bei der Veranstaltung wurden Maßnahmen wie die Wahl einer der nachhaltigsten Arenen Skandinaviens, eine Elektroflotte, ein Hotel in Gehweite zur Arena sowie eine effizientere Logistik umgesetzt, um den CO₂-Fußabdruck der Veranstaltung zu verringern.

Um den Fußabdruck jedes Jahr zu verkleinern, hat die FIFAe beschlossen, alle betrieblichen CO₂-Emissionen durch ein Projekt in Brasilien auszugleichen, das 14 Windparks umfasst, die die nachhaltige Entwicklung im Land des FIFAe-Nationenpokals 2022 fördern. Insgesamt werden 156 Turbinen im Nordosten Brasiliens betrieben, die erneuerbare Energie in das brasilianische Stromnetz einspeisen und jährlich über 650.000 Tonnen CO₂ einsparen. Das Projekt ist nach dem Verified Carbon Standard zertifiziert und gehört zu den Technologien und Projekten mit den höchsten Einsparungen.

Mit den Erkenntnissen aus der FIFAe-Endrunde 2022 sucht die FIFAe nach weiteren Möglichkeiten, um die Treibhausgasemissionen im nächsten Jahr zu messen, zu reduzieren und auszugleichen. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen und die Auswirkungen der Veranstaltung auf das Klima weiter zu verringern, wird die FIFAe auch bei der Endrunde 2023 ein Kohlenstoffmanagementprogramm einführen.

Die FIFAe ist stets auf der Suche nach Partnern, die sich im Rahmen des in diesem Jahr lancierten Versprechens “The Good Game Promise” an der Mission beteiligen, umweltfreundlicher zu werden. Interessierte Parteien können sich an FIFAeFootball@fifa.org wenden.

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