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Koalitionsvertrag: Groko plant eSport-Anerkennung

Die Arbeitsgruppe „Digitales“ hat sich auf Projekte verständigt, die eine politische Anerkennung des eSport-Segments erwarten lassen.

Helge Braun (CDU), Lars Klingbeil (SPD) und Dorothee Bär (CSU) traten gemeinsam vor die Presse und verkündeten unter anderem staatliche Investitionen von bis zu zwölf Mrd. Euro in den Breitbandausbau. Am Ende gab es dann auch die erhofften Neuigkeiten in Sachen eSport und Games. So soll vereinbart werden, dass die Große Koalition den eSport anerkennt und der Entwicklerstandort Deutschland mit einer Gamesförderung gestärkt wird.

„Ob der eSport klassisch als Sport anerkannt wird, das entscheidet der DOSB beziehungsweise die Sportstrukturen. Da kann die Politik nur einen Anstoß geben“, sagte im August bereits Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär.

„Wir wollen dem Thema eSport einen größeren Bekanntheitsgrad geben“, sagte CSU-Unterhändlerin Dorothee Bär bei der Vorstellung der Ergebnisse. Deshalb soll das wettbewerbsmäßige Computerspielen im Vereins- und Verbandsrecht anerkannt und dem eSport eine „olympische Perspektive“ aufgezeigt werden.

„Das ist ein Wendepunkt in der Diskussion um den eSport“, sagte uns Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschlands. „Allerdings müssen wir schauen, wie es umgesetzt wird.“

Zum Thema Games sagte Dorothee Bär: „Wir wollen dafür sorgen, dass Computerspiele den Stellenwert bekommen, den sie haben sollten. Wir wollen mit dem Blick auf vergleichbare europäische Förderungen ein Level-Playing-Field schaffen und die Gamesentwicklung und den Entwicklerstandort Deutschland stärken.“




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