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Nächstes deutsches Unternehmen plant eSport Magazin

Nach dem Axel Springer Verlag plant nun auch die Firma Wipperfürth ein eigenes eSport-Magazin auf den Markt zu bringen, mit dem Arbeitstitel „eSports“.

“Die Entwicklung war geradezu boomartig, so dass mittlerweile ein breites Interesse vorhanden ist. Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um ein solches Magazin auf den Markt zu bringen”, beschreibt Geschäftsführer Fred Wipperfürth gegenüber MEEDIA die Beweggründe.

Erscheinen soll das Magazin periodisch. Ab wann und in welchen Abständen es im Handel erhältlich sein soll, ist noch offen. Die Verhandlungen mit einem potentiellen Verlag sind laut Wipperfürth zwar schon fortgeschritten, ein Vertrag ist aber noch nicht unterschrieben.

Der Axel Springer Verlag ist mit seiner Zeitschrift schon deutlich weiter. In ihrem, 134 Seiten umfassenden Sonderheft, haben sie sich schon mit der Thematik eSport auseinandergesetzt. Die Redaktion des Heftes setzt sich aus einem Verbund von der Computer Bild und er Sport Bild zusammen.

“Man freut sich natürlich immer, wenn man der Erste ist, der etwas ausprobiert. Andererseits ist es aber auch immer gut, wenn ein Big Player wie Axel Springer einen Markt aufmacht. Wir können dann die Resonanz abwarten, einschätzen und uns entsprechend darauf einstellen”, erklärt Wipperfürth und sagt weiter: “Wir mit unserem Magazin führen nicht in die Thematik ein, sondern richten uns an Leser, die bereits mit eSport vertraut sind. Das können auf der einen Seite Fans sein, auf der anderen Seite aber auch Leute, die selbst spielen. Bei Axel Springer ist das Ganze etwas breiter angelegt.”

Agenturchef Wipperfürth gibt sich angesichts der Konkurrenzsituation mit Springer entspannt: “Ich sehe trotz des ähnlichen Titels keine Verwechslungsgefahr, da wir uns sowohl inhaltlich, als auch vom Layout der Titelseite her unterscheiden. Über mögliche rechtliche Auseinandersetzungen bezüglich des Titels mache ich mir zum jetzigen Zeitpunkt keine Gedanken. Sollte es dazu kommen, wird sich der entsprechende Verlag an uns wenden und dann werden wir uns damit beschäftigen.”

Fred Wipperfürth ist zuversichtlich: “Allgemein wird eSport in Deutschland noch recht oberflächlich behandelt. Der Printjournalismus eröffnet uns eine andere Art, wie eSport transportiert wird. Beispielsweise durch ausführliche Hintergrundstories. Daher glaube ich, dass die Leute Interesse daran haben werden.”

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