Home / eSport / Regierungs-Koalition aus Sachsen-Anhalt will eSport fördern
Foto: CDU Landesverband Sachsen-Anhalt

Regierungs-Koalition aus Sachsen-Anhalt will eSport fördern

Die regierende „Kenia-Koalition“ aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen von Sachsen-Anhalt hat einen Antrag eingebracht, der den eSport voranbringen soll.

In der Drucksache 7/3015 vom 14. Juni 2018 heißt es wörtlich, dass der Landtag die wachsende Bedeutung des eSport anerkennt. Die Landesregierung möge daher insbesondere die ehrenamtliche Arbeit in diesem Sektor unterstützen.

Des Weiteren wird das Kabinett um Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) beauftragt, sich auf Bundesebene für eine Änderung des § 52 Abs. 2 der Abgabenordnung einzusetzen, damit unter anderem eSport Vereine als gemeinnützig anerkannt werden können.

Hans Jagnow, Präsident des EBSD: „Wir begrüßen den Antrag der Regierungsfraktionen in Sachsen-Anhalt ausdrücklich und sehen die geplanten Maßnahmen als wichtigen Schritt für eine Stärkung des eSports im Amateurbereich. Insbesondere der Einsatz für die Anerkennung von eSport als gemeinnütziger Zweck zeigt das bundespolitische Signal, das von den Ländern ausgehen kann. Schon jetzt hat die Bundesregierung hat mit Koalitionspapier einen entsprechenden Arbeitsauftrag, nun sollten zeitnah Maßnahmen, insbesondere die steuerrechtliche Gemeinnützigkeit als Sportart, erfolgen.“

„Der Antrag ist ein großer Schritt für eSport in Sachsen-Anhalt. Wir hoffen auf eine deutliche Entlastung, um mehr Zeit und Ressourcen dem eigentlichen Training und den jungen Menschen in den Vereinen zu widmen. Maßnahmen der Landesregierungen müssen insbesondere konkrete Räume für E-Sport unterstützen, um Menschen die Möglichkeit zur Begegnung über den eSport zu geben. Über den Verlauf der Beratungen im Landtag sind wir sehr gespannt und optimistisch.“

Ausdrücklich begrüßt der Landtag die Kooperation zwischen dem eSport-Bund Deutschland und dem Fußballverband Sachsen-Anhalt. „Unter Wahrung der Autonomie des Sports“ solle die Anerkennung des eSport als „förderungsfähiger Sport“ begleitet werden.

Die Begründung für dieses Maßnahmen-Bündel ist deckungsgleich mit den Argumenten wie sie der ESBD regelmäßig anführt: körperliche und nervliche Belastung der Spieler, wachsende Zuschauerzahlen, exponentiell steigende Preisgelder.

Quelle: Gameswirtschaft

Lesen sie auch

PlayVS gibt Partnerschaft mit Riot Games bekannt

PlayVS kündigte eine Partnerschaft mit Riot Games und League of Legends als erstes offizielles Spiel …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.