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Turkmenistan fördert seit diesen Monat den eSport im eigenen Land

In Turkmenistan gibt es jetzt die „Föderation des Computersports Turkmenistans“ (TNeSF). Das teilte die turkmenische Assoziation der eSportler mit.

„Computersport ist momentan nicht nur im Westen oder in China sehr beliebt. Er wurde bereits in Ägypten, Namibia und Südafrika offiziell als Sportart anerkannt. Diese Entscheidung hat einen Knalleffekt in der Branche ausgelöst. Das können wir auch – und sogar noch besser“, sagten der Präsident der Assoziation Mekan „Boomer“ Ejeberdyjew sowie die Vize-Präsidenten Nazar „NaZA“ Udeumuradow und Wladislaw Badalow gegenüber Orient.tm.

In Turkmenistan wurden die ersten Computerclubs in den 2000er Jahren gegründet. Schon damals gab es erste inoffizielle Turniere. In den Jahren 2005 und 2006 nahmen turkmenische eSportler an den World Cyber Games (WCG) in Singapur und Italien teil, 2007 am ASUS CUP in Russland. Bei der Asiade in Aschgabat vergangenes Jahr war eSport ebenfalls Teil des Wettbewerbsprogrammes, allerdings konnten turkmenische Spieler keinen einzigen Punkt holen. Zuletzt nahmen turkmenische eSportler an den World Electronic Sport Games (WESG) diesen März in China teil.

Offiziell werden drei Computerspiele als Disziplin im Computersport anerkannt: Dota 2, Hearthstone und Counter-Strike. Für die Zukunft will man auch Sportsimulationen wie FIFA, Kampfsportspiele oder Echtzeit-Strategiespiele aufnehmen.

Ab Mai soll es nach Absprache mit dem Kommunikationsministerium einen eigenen Kanal der Föderation geben. Zudem plant die TNeSF den Beitritt zur International eSport Federation, ein Zusammenschluss aus mittlerweile 48 eSport-Verbänden aus der ganzen Welt.

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